Die Geschichte der Mobil-Telefonie

Die Geschichte der Mobil- Telefonie ist eine lange Geschichte – geprägt durch Erfolge und Niederlagen. Was viele für eine Erfolgsgeschichte der letzten 20 Jahre halten, beginnt allerdings schon 1918. Im Großraum Berlin versuchte die Deutsche Reichsbahn aus ihren Zügen Funktelefongespräche zu leiten. 1946 ging dann das weltweit erste Mobilfunknetz in den USA an den Start. Nach der Entwicklung der UKW- Technik in Deutschland nach dem Krieg, wurden zum Beispiel in unterschiedlichen Regionen Deutschlands der Hafen- und Rheinfunk sowie der Stadtfunk aufgebaut.

Vom A- zum E-Netz

Das erste richtige Mobilfunknetz war das A-Netz. Es war ein analoges Netz und musste von Hand weiter vermittelt werden. Diese Telefonier-Technik war noch sehr groß und schwer. Die Kosten beliefen sich auf 8.000 bis 15.000 Deutsche Mark. Der Betrieb des A-Netzes wurde dann 1977 endgültig eingestellt. Einige Jahre zuvor, 1972, ging das technisch weiterentwickelte B-Netz an den Start. Zum ersten Mal konnte man selbst wählen und brauchte keine ‘Vermittlerin vom Amt’. Erst 1994 nahm man das B-Netz ebenfalls vom Netz. Allerdings war mit dem C-Netz auch schon die nächste Generation 9 Jahre im Betrieb und auch das noch heute vorhandene D-Netz wurde 1992 geboren. Erstmals gab es seit 1992 Mitbewerber und eine Konkurrenzsituation zwischen der Deutschen Telekom (D1) und Mannesmann- Mobil (D2). Ende 1998 kamen dann noch VIAG Interkom, ePlus und 2001 Quam ins E-Netz. Bis heute nutzen mehr als 60 Millionen Menschen in Deutschland ihr Handy. 1994 waren es noch 4 Millionen.

Der Status Quo

Konnte man zu Beginn nur telefonieren, so trägt man heute ein ganzes Büro mit sich herum und hatte man damals noch “riesen Knochen”, so genügt heute ein kleines kreditkartengroßes Handy. Die Geschichte der mobilen Telefonie ist eine Erfolgsgeschichte. Und sie ist noch nicht am Ende.

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